DER DEUTSCHE SPITZ UND SEINE FREUNDE

Für Spitzliebhaber und die, die es werden wollen
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 Betreff des Beitrags: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 08.09.2008, 23:24 
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Spitznarr
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1.) Mich macht stutzig, dass bisher noch kein Tierarzt oder Ernährungswissenschaftler ein Buch pro B.A.R.F. geschrieben hat. Die Leute, die B.A.R.F. so heiß empfehlen, sind entweder selbst Laien (meistens), oder im besten Fall Heilpraktiker. Na ja, wenn ich dann manchmal diese Werbeanzeigen in Tierzeitschriften lese... „Tierheilpraktiker in wenigen Monaten... Fernstudium... Erfolgsgarantie“... Es gibt sicher gute Tierheilpraktiker, die auch eine fundierte Ausbildung haben, keine Frage. Aber wenn man bedenkt, dass man sich auch nach einem Schnellkurs schon Tierheilpraktiker nennen darf...? Hm... Mein Vertrauen steigert das nicht. B.A.R.F. ist ganz groß in Mode, da lässt sich mit einem Buch dazu sicher auch viel Geld verdienen....

2.) EINE Barferin erfand irgendwann den Namen „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ zu den Buchstaben B.A.R.F. „Zufällig“ gründete genau die dann auch gleich einen Verlag und schrieb Bücher zu dem Thema. Seitdem ist jeder Hund plötzlich wieder ein Wolf und die B.A.R.F. boomt wie verrückt. Ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass sich „biologisch artgerecht“ einfach besser, werbewirksamer verkaufen lässt, als der eigentliche Name „Bones And Raw Food“? *grübel* Sicher lassen sich solche Bücher mit „biologisch artgerecht“ im Titel sehr, sehr gut verkaufen... ABER:

3.) Warum steht in der Buchbeschreibung bei Amazon eigentlich so gar nichts über die Autorin und ihre QUALIFIKATION als Ernährungsexpertin für Hunde?????? Bei 2 Büchern steht gar nichts zur Autorin oder ihrer Qualifikation, beim dritten Buch wird dann ein 25-jährige Erfahrung als Züchterin erwähnt und das sie es war, die den deutschen Namen „Biologisch Artgerechte Rohe Fütterung“ erfand. Das ihre Website inzwischen 3 Millionen Besucher hatte, ist auch zu lesen. Und das sie schon im Fernsehen war. Schön. Ein toller Erfolg. Aber machen Hundezucht und 3 Millionen Websitebesucher einen automatisch zum Ernährungsexperten für Hunde??????

4.) Wenn B.A.R.F. wirklich so gesund wäre, UND gerade so groß in Mode ist, warum greift dann eigentlich kein Tiermediziner das Thema auf und rät dazu? Haben die alle keine Ahnung? Wissen Züchter mit 3 Millionen Websitebesuchern wirklich so viel mehr als Veterenär Mediziner? Tierärzte raten eher vom Barfen ab. 5 verschiedene Tierärzte, die ich gefragt habe, halten die Nachteile von B.A.R.F. für wesentlich höher als die Vorteile. Sie rieten mir alle dringend dazu, nur gekochtes Fleisch zu füttern. Warum? Was hätten sie davon mich zu belügen? Auch im ganzen Internet habe ich noch keinen einzigen Tierarzt gefunden, der nicht vom Barfen abrät.

Alles Dinge, über die man vielleicht mal nachdenken sollte....

Ich glaube, viele rennen da einfach blind in einen Trend hinein, den eine Buchautorin sehr geschickt vermarktet. (D.h., inzwischen sind ja mehrer Autor/innen auf den Zug aufgesprungen. Fachliche Qualifikationen habe ich aber bei allen, die ich gesehen habe, vergeblich gesucht.) Einige, die dem B.A,R.F. Trend nachgelaufen sind und zeitweise überzeugte Barfer waren, warnen inzwischen vor der Rohkost. Nachdem ihre Hunde davon schwer krank geworden oder gestorben sind...

Ich bin jedenfalls froh, dass ich mich vorher mal intensiver mit der Sache beschäftigt habe und nicht auf diesen Trend aufgesprungen bin.

LG Melody

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Lerne Menschen kennen, Menschen sind veränderlich.
Die Dich heute Freunde nennen, reden morgen über Dich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 09.09.2008, 13:54 
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Spitzguru
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Hallo,

nein ,auf einen Trend aufspringen bringt gar nix.

Da ich meine Hunde seit ca. 20 Jahren "durchwachsen" ernähre habe ich mit vielen Futtermitteln Bekanntschaft gemacht....gleichzeitig möchte ich aber betonen,daß ich nie eine wirklich negative Erfahrung gemacht habe,bis letztens bei einem Welpentrofu.
Aber ich glaube das kommt auf die Hunderasse an,und wie empfindlich diese Hunde gezüchtet sind!!!
Grundsätzlich gibt es bei mir Rohfutter,Trofu und alles in Dosen,als auch selbst gekocht oder gebacken....
irrige Annahme,der Hund sei nur Fleischfresser.Selbst Wölfe fressen Beeren,Gras,graben nach Rüben und Kartoffeln wenn sie können,und fressen sogar Baumrinde und Flechten,also für mich der reine Humbug,dass Hund nur Fleischfresser ist.(müßte man eigentlich erkennen,denn welcher Hund frisst nicht gerne Holz)
Geht man ein bisschen auf seine Vierbeiner ein,betrachtet man alles etwas logisch und biologisch,beobachtet man seinen Hund und schreit nicht gleich wenn einem als Mensch was "nicht gefällt" dann sollte es doch mittlerweile möglich sein ein ausgewogenes Futter für "seinen" Hund zu finden.
Ist nur meine Meinung und ich werde das mein Lebtag so weiter handhaben.Welpchen die von mir abgegeben werden bekommen ihre Futterempfehlung immer mit.Was der neue Besitzer daraus macht ist sein Problem....oder wird des Hundes Problem. :roll:
Finde ich gar nicht gut,aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich,oder wie war das????Egal was es kostet :oops: :oops: :oops:

LG Christel


PS. Warum sollte ein Tiermediziner empfehlen was ein Tier gesund erhält????? :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 21.09.2008, 01:06 
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Spitzgott
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Registriert: 13.04.2008, 18:40
Beiträge: 2579
Meine Erfahrungen mit meinem hoch sensiblen Hund sind mit rohem Fleisch und Gemüse durchweg gut. Ich habe es hier öfter schon erwähnt, meine Fritzi hatte bis zur Umstellung auf BARF ca. alle 2 Monate ganz schlimme Magen-Darm-Entzündungen mit blutigem Durchfall. Das hat meistens mindestens eine Woche angedauert. In der Zeit war ich natürlich längst beim TA, der dann jedesmal ein Antibiotikum verordnete. Sie war noch nicht mal 1 1/2 und kam bereits auf 8-10 Antibiotika-Dosen. Das hat mich sehr beunruhigt. Ich habe immer wieder mal andere Futtermittel (TroFu und wirklich gutes Dosenfutter) probiert, aber nichts half. Sie war dünn, geradezu klapprig, hatte stumpfes, schuppiges Fell und hat alles gefuttert, was ihr vor die Schnute kam. Jetzt sieht sie sehr gut aus, hat zugenommen, das Fell ist seidig weich und glänzt, der Zahnbelag hat sich verflüchtigt usw. Ich bin jedenfalls begeistert. Mein erster Spitz, der nur Tischabfälle bekam, wurde immerhin 17 Jahre alt und hat nur 1x einen TA gesehen. Wenn ich aber jetzt bei meinem TA bin, ist die Praxis immer rappelvoll....
Es erscheint mir persönlich auch sinnvoller einen Apfel zu essen, als ein Fertigmenue! Hier ein TA der das auch so sieht: http://www.kritische-tiermedizin.de
Liebe Grüße
Christiane

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Liebe Grüße, Christiane und
Fritzi die GroßeBild

"In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück. All mein Innres, krankes, wundes, heilt in seinem Blick."
Friederike Kempner (1836-1904)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 16.09.2010, 19:41 
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Boardie
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Beiträge: 22
Hallo, also wir haben am Anfang auch Barfen empfohlen bekommen aber haben es schnell sein lassen.

Zum einen mag mein Hund es überhaupt nicht und ich hätte täg. den Kampf ob den tollen Brei nun mein Hundi oder eine von meinen Katzen (wenn überhaupt) frisst.
Zum nächsten ist es total aufwändig wenn man es richtig machen will (Algen, ect. ..) und für einen Hund mit ca. 5kg dann auch relativ teuer wenn er es nur alle 3 Tage frisst.

Ich fütter nun Platinum und er mag es. Sonst bekommt er oft mal ein Hühnerflügen oder was anderes frisches.

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Es Grüßen:
1 Pferd,1 Kleinspitz,1 Boa, 2 Kaninchen, 2 Schildkröten, 2 Chinis., 5 Achatschnecken & 4 Katzen


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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 17.09.2010, 06:53 
Habe viele Bekante die ihre Hunde BARFen und immer gutes davon gehört... .
Es ist nicht einfach auf die Bedürfnisse des Hundes mit verschiedenem Obst, Gemüse und Fleischsorten einzugehen, deshalb ist es ratsam, sich einen BARF-Kenner an die Seite zu holen.
Denn füttert man hier zu einseitig, können Mangelerscheinungen auftreten!
Diese Art der Fütterung ist am Anfang anstrengend, kann aber dem Hund helfen, dass es ihm sehr gut geht.
Diese Ernährung ist wie unsere, essen wir von der Sache zu wenig = schlecht, essen wir davon zu viel = schlecht.

Aber was nützt es mir, wenn ich ein ''tolles'' TroFu habe, das zig Geschmacksverstärker und Farbstoffe und Tierabfälle enthält? Dann habe ich zwar alle meine Vitaine, Mineralstoffe etc... aber auch eventuell jede Menge anderen ''Schei*''.
Es muss auch hier wieder unter Umständen lange nach einem geeigetem Futter gesucht werden, dass (weitestgehend) allen Ansprüchen zu Genüge wird!

Ich füttere mittlerweile auch nur noch TroFu, habe mich aber für ein kaltgepresstes entschieden, dass sie sehr gut verträgt und es schmeckt ihr - es geht ihr damit sehr gut (auch laut TA). Ihr Fell glänzt, sie hat kein Bauchgrummeln mehr und vorbildlichen Stuhlgang.
Es ist eben doch bequemer, da wir sehr viel unterwegs sind... und es die Ansprüche von meinem Hund und mir voll und ganz erfüllt.


Mit dem Futter ist es wie mit der Religion - der eine schwört auf BARF, dere andere auf TroFu - der eine ist Christ, der andere Muslime.
Jeder hat halt so seine eigene ''Futterreligion''.

LG
Nicole


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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 17.09.2010, 13:51 
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Emporkömmling
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Ich bin mir auch noch nicht sicher was ich vom BARFen halten soll. Alles was ich im Netz dazu finde befriedigt mich nicht wirklich. Eher im Gegenteil. Es wirft nur noch mehr Fragen auf.
Unsere beiden bekommen TroFu und nebenbei auch noch Gemüse, Quark, Hüttenkäse und Obst. Unserem großen muß ich dann sogar einen Lappen unter legen. Der speichelt dann wie ein Berhardiner :lol: .
Unser TA ist auch super zufrieden mit den beiden. Super in Form, gesundes Fell, gut bemuskelt und schöne Zähne.
Was will ich also mehr!?

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Es grüßt die Dani aus dem Münsterland

Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 18.09.2010, 22:06 
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Kenner
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Früher hab ich bei meinem ersten Spitz auch Trockenfutter gefüttert und ab und zu Dosenfutter mit Flocken. Mein Spitz ist damit alt geworden.
Body und Cody werden heute mit Trockenfutter und Barf und Gemüse ernährt. Die Beiden verweigern das Futter wenn es 2 Tage nur Trofu gibt. Manchmal denke ich ich habe sie zusehr verwöhnt, aber sie sind es vom Züchter her schon so gewohnt. Als ich das erstemal zu unserem neuen TA gegangen bin und er gefragt hat was ich füttere, dachte ich schon jetzt folgt wieder die Litanei mit "Barf ist ungesund". Aber er hat die Hunde untersucht und meinte nur die Beiden sehen gut aus und sind gesund, also füttere sie wohl das Richtige, außerdem gebe es die Futtermittelindustrie im heutigen Ausmaße noch garnicht so lange und Generationen von Hunden wurden vorher so natürlich ernährt und die Speziees ist nicht ausgestorben. Also lassen es sich meine Hunde weiterhin gut schmecken und Frauchen schnippelt doch gerne alles mögliche klein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 19.11.2010, 15:59 
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sollte ich mir gedanken machen, da ich meinen hund nur trockenfutter+leckerlies gebe?(hin&wieder vll.eine tomate oder ein apfelstück oder bissle wurst)
so wie ihr das füttern hier beschreibt, kommt es mir vor wie ein extra ernährungsplan für hunde.
bitte das nicht falsch auffassen, aber ich denke nicht, dass sowas nötig ist sofern der hund gesund und munter ist und ihms schmeckt. in der freien wildbahn bekommen sie ja auch kein "super-menü" :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 30.11.2010, 14:46 
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Spitzguru
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Nun,ich weiss nicht wo das Problem liegen soll???
Wieso ist Rohfütterung ein Problem??
Das ist genauso aufwendig oder nicht aufwendig,als ich mir auf jeder Packung Trofu die Inhaltsangaben durchlese und sie für gut oder nicht gut befinde,oder auf jeder Dose.
Wenn ich mein Futter selbst mache weiss ich genau was da drin ist,und ! ich kann mich sogar noch auf spezielle Eigenschaftenwie z.B. Allergie oder Nierenerkrankung oder Magenerkrankungen usw. einstellen.

Unsere Hunde müssen mit genauso viel Chemie leben wie wir,lasst ihnen doch auch einen Rest ihrer Natürlichkeit!So wie ihr es für euch selbst verlangt,oder schaut ihr nicht hin was ihr so esst??
Ich schaue auch nicht immer hin,aber immer öfter doch mittlerweile etwas genauer.
Will einer von euch jeden Tag das Gleiche ??
Habt ihr schon mal intensiv an einem Trofu gerochen??Nur wer ganz Schmerzfrei ist bekommt keinen Niesanfall.

lG und ich glaube jeder findet für seinen Hund den Idealen Futterplan,und das bisserl Mühe sollte es euch Wert sein! eure Christel

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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 30.11.2010, 15:00 
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Spitzguru
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Kristin hat geschrieben:
in der freien wildbahn bekommen sie ja auch kein "super-menü" :wink:



Du kannst es gar nicht erahnen wie sich ein Hund in freier Wildbahn sein Menü zusammenstellen kann,bzw. konnte.

Sie sind richtig erfinderisch um an Nahrung zu kommen,und es muss nicht immer Fleisch sein...fällt mir gerade so ein "Welcher Hund taucht im Meer nach Algen??"
das mit den Algen ist wohl ja mehr ein Witz,oder?Manche mögen auch keinen Fisch,wundert mich nicht,sind ja keine Bären,und die Fangmöglichkeiten sehr beschränkt,vielleicht mal ne kleine Forelle oder nen Seibling in flachem Wasser.
Aber welcher Hund frisst keine Beeren oder Kirschen ,Aprikosen,Äpfel?Flechten ,Kartoffeln Rüben,das gehört zum normalen Ernährungsplan.Aber ein Weizenfeld erntet er nicht ab,auch kein Reisfeld.Doch die kleinen wohlriechenden Hundsveilchen,als auch Gänseblumen und frische Löwenzahn und Brennesselblätter werden gerne genommen.

i.......lG

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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 30.11.2010, 22:49 
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:lol: noch besser sind aber jetzt Bananen :lol: zu finden in _Bestes Futter_

also wie sie die in der Wildnis ernten.......vielleicht kann es mir einer verraten. :biglaugh:
Anja hat geschrieben:
sollte ich mir gedanken machen, da ich meinen hund nur trockenfutter+leckerlies gebe?

Ne ....brauchste glaube ich nicht, wir füttern selber Trofu. Das ist genau so gut oder schlecht wie der Rest. Da es aber wenig Flüssigkeit hat ( je nach Hersteller) lassen wir es stehen und immer frisches Wasser dabei. Wenn ein Hund es nur kurz angeboten bekommt, und dann alles rein haut, kann er so viel Wasser wie er dazu im verhältnis braucht gar nicht süffeln. Unsere verteilen es über den Tag.
Zudem ist im Trofu eigentlich das Super Menü enthalten. Alles drin was sie brauchen.

und mit den Bananen....ich habs ausprobiert, wurde sehr gut vertragen - der Geschmacksprüller wars aber wahrscheinlich nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 01.12.2010, 18:39 
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Spitzguru
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Nun,Bananen werden von Hunden die Zucker brauchen gerne genommen.Das liegt aber ausschliesslich an der Süsse.

Übrigens Spitze,gerade die Schecken oder Weissträger leiden gelegentlich an Unterzuckerung.(Ich denke das ist bei allen Hunderassen anzutreffen,wo es viele Schecken gibt)

Mit bestimmten Zusatzfutter kann man sich da schnell behelfen.
Unterzuckerung drückt sich vor allem in Krämpfen aus.

lG

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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 02.12.2010, 09:13 
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:-| Tut mir leid Christel, das schreibt - Bestes Futter- :

Wird dem Futter Zucker zugesetzt?? Nein! Unserem Futter wird kein Zucker zugesetzt und das von uns verwendete Fruchtfleisch der Kochbanane enthält Stärke, keinen Zucker!. Der Fruchtzucker, den wir aus der gelben Banane kennen, entsteht erst bei Umwandlung der pflanzlichen Stärke mit zunehmendem Reifungsgrad der Frucht. Bei der , findet diese Umwandlung in Fruchtzucker nicht statt.

Schmeckt das Futter nach Banane?Nein, denn der intensive Bananengeschmack bildet sich erst mit zunehmender Reife, wir verwenden das Fruchtfleisch grüner Bananen, daher enthält das Futter auch keinen höheren Gehalt an Zucker.
Banane, Verdaulichkeit und Darm, klappt das?Bananen sind hochverdaulich und belasten den Magen nicht. Sie können sogar empfindliche Mägen beruhigen, da sie viele Schleimstoffe enthalten die sich wie ein Schutzschild auf die Magenschleimhaut legen und überschüssige Säuren neutralisieren.
Die enthaltenen Pektine quellen im Darm auf und können bei Durchfall hilfreich sein, andererseits wird die Darmtätigkeit angeregt und das Wachstum nützlicher Darmbakterien gefördert. Somit hilft die Banane auch gegen Verstopfung. Aber die Pektine und Ballaststoffe helfen auch den Cholesterinspiegel zu senken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 02.12.2010, 14:06 
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Spitzguru
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:mrgreen: Ja,ja,lass die mal schreiben....

So ein ganz leiner Tipp,ess mal ne Banane und trinke hinterher einen lieblichen Weisswein.Dann sagst du mir wie es dir Magenmässig so nach zwei Stunden geht,sei denn du bist ein "Pferd"...... :mrgreen:

Im natürlichen Fall,entledigt sich ein Hund überschüssiger Magensäure ( oder schlechter Nahrung) durch Gras fressen.
Aber!! Da unsere Vierbeiner halt "künstliche Kost" im überwiegenden Fall gewohnt sind,haben sie eigentlich noch nicht mal die Möglichkeit,sich ein gesundes "Magenklima" zu verschaffen.

Ein "gebarfter " Hund,entwickelt eine weitaus höhere Magensäure als die Fertigfutterer.Daher sind sie in der Lage auch mal "schlechtes" Futter zu verdauen,töten damit viele schädlichen Bakterien und Pilze ab,verdauen besser,und sind sogar resistenter gegen Parasiten(Würmer).

Einen Schleimhautschutz im Magen zu bekommen ist andererseits gar nicht so schwer,auch nicht beim Hund...hier hilft der altbekannte Haferbrei ( Haferflocken unters Futter tuns auch) und schwarzer Tee.

Bei allem was man so tut,auch beim Füttern unserer Vierbeiner,lasst einfach euren eigen gesunden logischen Verstnd walten,und dann findet ihr für die Wauzies die richtige Lösung.

Es ist ein riesiges unerschöpfliches Thema,aber es macht auch ne Menge Spass sich mal damit etwas intensiever zu beschäftigen.

Ich habe hier auch ein paar Bananefresser aber wirklich nur so zum Genuss,mehr nehmen die nicht.

alles Liebe Christel

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 Betreff des Beitrags: Re: Kritisches zu B.A.R.F.
BeitragVerfasst: 03.12.2010, 09:54 
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Spitzelite
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Angel hat geschrieben:
So ein ganz leiner Tipp,ess mal ne Banane und trinke hinterher einen lieblichen Weisswein.Dann sagst du mir wie es dir Magenmässig so nach zwei Stunden geht,sei denn du bist ein "Pferd"...... :mrgreen:


:.lol: :lol: Na eine Banane die ess ich noch Christel, aber Weisswein.....ne ne ne.

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