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auch ich würde _nie_ hundertprozentig meine Hand dafür ins Feuer legen, dass meine nicht mal aggressiv reagiert. Es gibt Situationen mit denen man nicht rechnet und der Hund unberechenbar reagiert.
Ich beschreibe mal eine Situation, die wir bei unserer 1. Hündin erlebt haben. Sie war ein superliebes Tier gegen alle, ob Hund oder Mensch oder andere Tiere (wir zogen sogar mal einen Star auf, mit dem sie ganz vorsichtig spielte). Unsere Hündin hatte die Eigenart Kauknochen, die sie nicht ganz verspeiste, zu verstecken. Dann hatten wir mal ein Kleinkind zu Besuch. Beide waren in der Stube und jeder war mit sich beschäftigt. Die Hündin hatte ziemlich lange zuvor, bevor das Kind da war, einen Ochsenziemer gekaut und ich hatte mich nicht weiter darum gekümmert ob sie ihn aufgefressen hatte oder wo er war. Jedenfalls kam auf einmal großes Gebrüll aus der Stube. Auf meine Nachfrage erfuhr ich, dass die Hündin dem Kind (es saß auf dem Fußboden) ans Ohr gefahren war. Es war nichts passiert, keine Verletzung nichts, aber das Kind war halt erschrocken. Nun war das Kind oftmals böse gegen den Hund, trat mit Füßen usw. Ich dachte ja nun gleich etwas ähnliches, aber das Kind stritt es energisch ab. Später sind wir auf die Ursache gestoßen: Die Hündin hatte ihren Ochsenziemer im Sessel versteckt und das Kind war dem Sessel in den Augen der Hündin zu nahe kommen und da ging sie zum Angriff über.
Das war dann also so eine Situation, die niemand voraussehen konnte und wo die sonst so liebe Hündin auch aggressiv reagieren konnte.
_________________ Gruß Sandy mit Lilly
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